Splitterwelt

streifzüge durch das dies und das

oh Indien, du Sportnation…???

Nun hab ich also schwer verspätet doch noch die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking/Beijing 北京 gesehen – quasi drei Tage vor der Abschlußfeier ;) – und ich wundere mich doch…

Da laufen Nationen wie Liechtenstein ein, die – zugegeben – nur einen einzigen Athleten schicken (da fiel dann die Wahl des Flaggenträgers nicht so schwer, hat auch sein Gutes), dafür aber auch nur eine Bevölkerung von gut 35.000 Mann/Frau haben… und die zweit-bevölkerungsreichste Nation der Welt, INDIEN, bringt gerade mal geschätze 30 Mann mit… bei einer guten Milliarde Menschen die das Land bewohnen und sicherlich auch gelegentlich mal Sport treiben. Ganz ehrlich – das wundert mich.
Liegt das nun an der Armut der Menschen, die sicherlich hoch ist, und vielleicht dazu führt dass man wenig Zeit zum Sporttreiben hat? Andererseits ist es doch gerade in vielen ärmeren Ländern der Welt der Fall, dass junge Menschen den Weg aus der Armut über Erfolge im Sport suchen… warum also hier nicht?
Sind Inder einfach nicht so sportinteressiert? Keine “traditionelle Sportnation”, wie Polen (Zitat), oder die US of A, oder natürlich Cuba?
Oder liegt es einfach daran, dass traditionelle indische Sportarten, wie Cricket zB, nicht bei Olympia vertreten sind? – Fragen über Fragen…

Tatsache ist aber auch, und muss noch schnell am Rande erwähnt werden, dass ich bis auf zwei Nationen von allen bei der Eröffnung einmarschierenden Ländern schonmal gehört hatte :)
Völlig unbekannt waren mir die beiden Pazifik-Inselstaaten Palau und Nauru… aber das sei mir verziehen (trotz deren Geschichte als deutsche Kolonie vor dem ersten Weltkrieg, und japanischer Besatzungszone bis zum zweiten… *ehem* ;) ).

Swede my movie!!!

Dienstag ist Kinotag im Cinestar, also geht man ins Kino, und sieht sich Filme im Originalton an… (auch wenn nebenan im Arsenal gerade die Yasuzo Masumura Retrospektive läuft, die laut meiner Dozentin ganz hervorragende Filme bietet – naja, nächste Woche dann ;) ). Und an diesem Dienstag haben wir uns “Be Kind – Rewind” angesehen, und uns danach sehr dazu beglückwünscht.

Für all diejenigen, die sich mit Jack Blacks Humor nicht anfreunden können, französische Filmemacher schon immer suspekt fanden, und “Eternal Sunshine of the Spotless Mind” nicht bis zum Ende angucken mochten – sagen wir mal, ihr guckt euch vielleicht doch lieber was anderes an. “Ironman” vielleicht, der hatte ja am selben Tag Premiere (und ich hab mal wieder festgestellt, wie viele B- und C-Promis ich NICHT kenne… ^^).
Alle anderen: Seht euch diesen Film an!!!

Er ist eine ganz wundervolle Mischung aus völlig verrückten Einfällen, nostalgischen Erinnerungen an Filme, die in den 80er und 90er Jahren ganz großartig waren, guter Musik, guter Schauspieler, und einem zufriedenstellenden Ende (das hatte ich seit “Stardust” nicht mehr, glaube ich). Jack Black ist irgendwie garnicht so wichtig, und das obwohl er – zusammen mit Mos Def – die Hauptrolle spielt, aber da er einen paranoiden Schrottplatzbewohner spielt, fällt sein üblicher schräger Humor garnicht so auf ;)

Also, für die Neugierigen jetzt noch der weiterführende Link zur offiziellen Webseite

Ich geh jetzt weiterüberlegen, welchen Film ich gerne gesweded hätte… ;)

Die Maschine ist halt doch…

… nicht immer der beste Ersatz.

So gesehen heute Morgen um 6.37h am Flughafen Schönefeld, Terminal B.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass bei meinem letzten Besuch dort – und ja, ich gebe zu das war schon vor einer ganzen Weile (geschätzte 3-4 Jahre) – die ganze Easyjet-Eincheckhalle voller Automaten stand. Wie ein dunkler Wald der Kundenabschreckung, und tatsächlich bedeutet das damals auch, dass man im Not- und Zweifelsfall völlig auf sich allein gestellt war. Grandios das Beispiel der nach Italien heimkehrenden Berlin-Besucher, die leider eine ganze Minute zu spät an diese Automaten traten, und somit nicht mehr für den gebuchten Flug einchecken konnten – obwohl der Abflug erst in 40 Minuten an-, und die Maschine wahrscheinlich noch nicht mal befüllt und betankt auf dem Feld stand. Großartig, wirklich. Kundenfreundlich, in grobem Maße. Das dachte ich mir damals.

Und nun das, heute – wir betreten die Halle, es wimmelt von Menschen und ihren Koffern und Taschen, trotz der unmenschlich frühen Stunde – und von dem Maschinenwald von damals nichts zu sehen!
Anscheinend hat sich dann doch die Praktikabilität und die Kundenzufriedenheit ihren Weg gebahnt – ich bin höchst erfreut! Denn mal ehrlich, wer hat schonmal erlebt dass ein Einchecken an diesen angeblich ach-so-tollen Automaten ohne die Hilfe eines Mitarbeiters der betreffenden Airline erfolgreich möglich gewesen wäre? Ich zumindest nicht, und außerdem gilt nach wie vor: Ich rede gerne mit Leute, und hab ja auch immer was zu fragen, und solange die Roboter da nicht flexibel sind (und im Moment bezweifle ich, dass sie das jemals werden, KI hin oder her), hoffe ich dass es bei den echten Menschen im Servicebereich bleibt!

Aufräumbilanz Tag 1

Warum sonst fährt man in seinen “Ferien” nach Hause, außer um das längst überfällige Versprechen einzulösen, sein seit ewigen Zeiten vollgerödeltes Zimmer endlich mal zu entrümpeln… ?? *hüstel*

Genau, also habe ich mich heute geschlagene 4 Stunden am Stück durch Berge von Papier, Fotos, kleinen Kistchen und großen Kartons gewühlt, Unmengen Krempel entdeckt, wiedergefunden und vor allem säuberlichst entsorgt, Staub gewischt, Bücher um- und eingeräumt, aussortiert und umgebaut. Und was habe ich nun davon?

Also, zum einen die Feststellung, dass ich mehr Mangas besitze als ich dachte o.O Sowie die anschließende, dass ich mindestens eine Serie davon guten Gewissens loswerden möchte… (Interesse an “Angel Sanctuary” Bd. 1-10, anyone?)
Außerdem – auch wenn das keine neue Erkenntnis ist – hab ich einfach zuviele Sachen an denen ich mit einer nicht nur geringen Nostalgie hänge… Wegwerfen ist scheußlich, wenn auch notwendig, ja, das weiß ich ja *seufz*
Toll auch, sich mal wieder dankbar dafür zu fühlen, nicht mit irgendwelchen Hausstaub-Allergien geplagt zu sein… sonst wäre ich heute sicherlich mindestens zweimal eines äußerst traurigen Todes gestorben.
Aber die größte Entdeckung war sicherlich die des ungeahnten Reichtums, der sich da zwischen Papierschnipseln und in Schubladen versteckte… insgesamt komme ich nach dem heutigen Tag auf stolze 10 €uro, 136,89 DM und 6000 Yen, sowie 150 Dollar in Traveller’s Cheques! Ich bin also quasi reich, also, theoretisch… Mist :/

Naja, mal sehen was der morgige Tag so ans Licht bringt! ;)

“Unsere Erde” – eine Doku oder was?

Da geh ich also endlich mal wieder ins Kino. Nachdem mir in den letzten Monaten immer wieder spannende Kinoereignisse wie “3:10 to Yuma” oder “Elizabeth: The Golden Age” aus Zeit- und Begleitermangel durch die Lappen gegangen sind, freu ich mich total dass ich endlich die zwei meiner Freunde gefunden habe, die sich auch noch gerne und freiwillig den Dokumentarfilm “Unsere Erde” angucken wollen. Als großeTier und Naturdoku-Liebhaberin, die schließlich mit Filmen wie “Die lustige Welt der Tiere” aufgewachsen ist, hab ich mich gefreut endlich mal wieder etwas tolles, eindrucksvolles, und – darum mag ich Dokumentationen ja so gerne – nebenbei auch noch lehrreiches zu sehen.
Leider weit gefehlt :(

Außer – zugegebener Maßen – wirklich beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, und vermutlich noch nie (und sicherlich auch nie wieder) gefilmten Bildern einer höchst seltenen sibirischen Leopardenart, bietet der Film eigentlich nur herzergreifende Tierfamiliengeschichten, die aber durch praktisch keine Informationen über die Tiere ergänzt werden. Was fressen Eisbären eigentlich normalerweise? Warum genau wandern die Elefanten durch die staubige Wüste, und werden sie dabei von irgendwem angeführt? Gibt es sonst noch irgendwas, was man über putzige Pinguine wissen sollte, außer dass sie, wenn sie es eilig haben, auf dem Bauch herumrutschen?
Natürlich wird man anspruchsvoller, wenn man schon mehr als einen Dokufilm über Elefanten gesehen hat. Aber das Kino war gerappelt voll mit Kindern, die laut “KNUT!” schrien, als der erste kleine Eisbär auftauchte… – aber deren Informationsgewinn über alle anderen gezeigten Tierarten am Ende sicherlich gleich null war.
Ein Löwenrudel aus 30 Tieren, die nachts am Wasserloch einen ausgewachsenen Elefanten schlagen, das ist wirklich beeindruckend. Verwirrend nur, dass man uns vorher sagt sowas täten die eigentlich nicht. Aber im nächsten Satz sind sie dann doch “Profis” bei der Elefantenjagd… Im Nachhinein hat mir ein Freund erklärt, es gäbe in Afrika wohl dieses eine Rudel Löwen, die eingespielt in großer Zahl erwachsene Elefanten erlegen. Das hörten die Filmemacher, und fuhren deswegen da hin. Schade nur dass man das im Film nicht mitbekommt, und nun denkt, wenn bloß genügend Löwen mit ausreichendem Hunger zusammenkommen, dann essen die eben auch große Elefanten. Naja.

Fazit: Die Landschaftsaufnahmen sind toll, und wirken auf einem Fernsehschirm natürlich nicht annähernd so beeindruckend wie auf Kinoleinwand. Leider ist das so ziemlich das einzig gute, was mir zu “Unsere Erde” einfällt. Ein echter Nachmittagsvorstellungen/Kinotags-Film also, und wer sich für harte Fakten und Informatives interessiert, der sollte besser wieder zu Altbekanntem greifen. “Die Götter müssen verrückt sein” wäre da zum Beispiel auch noch eine richtig gute Alternative…

Jetzt geht’s los…

Wer ich bin, und wozu ich dieses Blog schreibe, findet ihr auf der rechten Seite – “wer bin ich?…” Viel mehr muss ich also jetzt garnicht mehr schreiben, ich kümmer mich lieber noch ein bißchen darum dass die Seite all das zeigt und hat was ich auf ihr gerne sehen würde ;)

Ach ja, und obwohl sich das ja eigentlich von selbst versteht:
Kommentare sind natürlich immer und jederzeit willkommen!!