Splitterwelt
streifzüge durch das dies und dasArchiv für April, 2008
Swede my movie!!!
Dienstag ist Kinotag im Cinestar, also geht man ins Kino, und sieht sich Filme im Originalton an… (auch wenn nebenan im Arsenal gerade die Yasuzo Masumura Retrospektive läuft, die laut meiner Dozentin ganz hervorragende Filme bietet – naja, nächste Woche dann
). Und an diesem Dienstag haben wir uns „Be Kind – Rewind“ angesehen, und uns danach sehr dazu beglückwünscht.
Für all diejenigen, die sich mit Jack Blacks Humor nicht anfreunden können, französische Filmemacher schon immer suspekt fanden, und „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ nicht bis zum Ende angucken mochten – sagen wir mal, ihr guckt euch vielleicht doch lieber was anderes an. „Ironman“ vielleicht, der hatte ja am selben Tag Premiere (und ich hab mal wieder festgestellt, wie viele B- und C-Promis ich NICHT kenne… ^^).
Alle anderen: Seht euch diesen Film an!!!
Er ist eine ganz wundervolle Mischung aus völlig verrückten Einfällen, nostalgischen Erinnerungen an Filme, die in den 80er und 90er Jahren ganz großartig waren, guter Musik, guter Schauspieler, und einem zufriedenstellenden Ende (das hatte ich seit „Stardust“ nicht mehr, glaube ich). Jack Black ist irgendwie garnicht so wichtig, und das obwohl er – zusammen mit Mos Def – die Hauptrolle spielt, aber da er einen paranoiden Schrottplatzbewohner spielt, fällt sein üblicher schräger Humor garnicht so auf
Also, für die Neugierigen jetzt noch der weiterführende Link zur offiziellen Webseite…
Ich geh jetzt weiterüberlegen, welchen Film ich gerne gesweded hätte…
Die Maschine ist halt doch…
… nicht immer der beste Ersatz.
So gesehen heute Morgen um 6.37h am Flughafen Schönefeld, Terminal B.
Ich kann mich dunkel erinnern, dass bei meinem letzten Besuch dort – und ja, ich gebe zu das war schon vor einer ganzen Weile (geschätzte 3-4 Jahre) – die ganze Easyjet-Eincheckhalle voller Automaten stand. Wie ein dunkler Wald der Kundenabschreckung, und tatsächlich bedeutet das damals auch, dass man im Not- und Zweifelsfall völlig auf sich allein gestellt war. Grandios das Beispiel der nach Italien heimkehrenden Berlin-Besucher, die leider eine ganze Minute zu spät an diese Automaten traten, und somit nicht mehr für den gebuchten Flug einchecken konnten – obwohl der Abflug erst in 40 Minuten an-, und die Maschine wahrscheinlich noch nicht mal befüllt und betankt auf dem Feld stand. Großartig, wirklich. Kundenfreundlich, in grobem Maße. Das dachte ich mir damals.
Und nun das, heute – wir betreten die Halle, es wimmelt von Menschen und ihren Koffern und Taschen, trotz der unmenschlich frühen Stunde – und von dem Maschinenwald von damals nichts zu sehen!
Anscheinend hat sich dann doch die Praktikabilität und die Kundenzufriedenheit ihren Weg gebahnt – ich bin höchst erfreut! Denn mal ehrlich, wer hat schonmal erlebt dass ein Einchecken an diesen angeblich ach-so-tollen Automaten ohne die Hilfe eines Mitarbeiters der betreffenden Airline erfolgreich möglich gewesen wäre? Ich zumindest nicht, und außerdem gilt nach wie vor: Ich rede gerne mit Leute, und hab ja auch immer was zu fragen, und solange die Roboter da nicht flexibel sind (und im Moment bezweifle ich, dass sie das jemals werden, KI hin oder her), hoffe ich dass es bei den echten Menschen im Servicebereich bleibt!